Vegan6Pack – Gym

Hallo liebe Fitness-Freaks und Interessierten,

ich habe bereits die 3. Woche Fitnessstudio hinter mich gebracht.
Seitdem wurde auch beim Vegan6Pack * Programm das Level angehoben, denn ich trainiere nun mit den Gym-Plänen.
Meinen ersten Zwischenstand kannst Du HIER nachlesen.

Die Ernährung wurde ab Woche 5 erneut angepasst, um die aufgebaute Muskulatur weiter herauszukitzeln.

Wer viel unterwegs ist oder nicht täglich Zeit hat mit Messern in der Küche zu jonglieren, ist gut damit beraten seine Mahlzeiten vorzukochen, denn unterwegs auf programmkonforme Nahrung zurückzugreifen, ist nicht immer leicht.

Es bleiben zwar nicht ausschließlich Pizza und Burger übrig, doch wenn es schnell gehen, aber gesund bleiben soll, ist es nahezu unmöglich keine Ausnahmen einzubauen.
Mittlerweile habe ich einen guten Rhythmus gefunden, aber trotz aller Disziplin sehne ich mich manchmal nach gesunden, cleanen Fertiggerichten, die ich einfach nur in den Ofen oder in die Mikrowelle schieben muss. Any ideas?

Seitdem ich im Gym trainiere und den darauffolgenden derben Muskelkater überlebt habe, geht es mir ausgesprochen gut.

Fitness Mahlzeiten
Ich kann optisch wieder einige positive Veränderungen feststellen.
Jedes Mal, wenn ich meinen Shaker zum Trinken ansetze, bildet sich eine kleine Bizepskugel, die ich maximal eroddisch finde. ^^


Auch wenn ich selbst nicht das Gefühl habe, dass sich viele Kilos verabschiedet haben, werden meine Konturen zusehnst fester und 
es zeichnen sich Muskeln ab.

Mein persönliches Schönheitsideal ist eine weibliche Figur mit athletischer Definition.
Mir geht es nicht primär darum abzunehmen. Überschüssige Fett-Kilos verabschieden sich grade ganz automatisch.
Allerdings ist eine Zielsetzung anhand einer Zahl irgendwie auch greif- respektive messbarer.

Die Anzeige auf der Wage habe ich das letzte Mal vor ca. zwei Wochen zu Gesicht bekommen. 
Ich bin mit einem Gewicht von 68 Kilo gestartet und notierte an dem Tag die 64.

Wenn ich bis zum Sommer die 5 vorne stehen habe, sage ich nicht Nein, denn ich weiß auch, wie ich mit durchtrainierten 58 Kilo aussehe und da möchte ich gerne wieder hin.

Training
Da ich seit dem Training im Gym größere Mahlzeiten zu mir nehme, werde ich beobachten, ob dies negative Auswirkungen auf mein Gewicht hat. 

Vorerst höre ich einfach auf meinen Körper und führe ihm die Nährstoffe zu, von denen ich zumindest annehme, dass er sie benötigt. Ok, keine Chips und auch kein Bier. 

Ich sehe für mich persönlich keinen Sinn darin, alle 5 Minuten 
mit Schwindel und Heißhungerattacken den Kühlschrank zu stalken, weil ich mich beim Essen komplett einschränke oder mich auf eine bestimmte Kalorienanzahl pro Tag versteife.

Das Schöne an dem Programm ist, dass ich eben nicht an diese Zahlen gebunden bin oder jeden Tag nach Plan essen muss, solange ich gewisse Richtlinien beachte.
Das macht das ganze sehr viel flexibler.

Je größer mein Ziel, desto mehr muss ich dafür tun, klar. 


Was passiert nach dem Programm? 

Ich werde das Programm nicht an einem bestimmten Stichtag beenden, um danach wieder in meine alten Muster zu verfallen. Mir geht es sehr gut mit dieser Routine.
Die Sportpläne werde ich in der Form beibehalten und mindestens 3 mal die Woche ins Studio gehen.

Auf Weizen, Gluten und raffinierten Zucker möchte ich weitestgehend verzichten.
Vollkornprodukte tun mir gut und sättigen sehr lang. Ich fühle mich weniger aufgebläht, als nach dem Verzehr von herkömmlichen Brot, Döner, Dürüm und Co.

Wenn ich unterwegs oder zu Gast bin, esse ich „normal“, werde aber keine ausgedehnten Cheatdays einbauen, an denen ich komplett eskaliere.
Abgefahren, wie manch einer mehrere Schokotafeln, 2 Pizzen zum Frühstück und 5 Packungen Kekse und Gummibären inhalieren kann. Für mich hat das mehr mit hirnlosem Fressen als mit sinnvoller Daseinsberechtigung im Fitnessbereich zu tun.

Ab und an ein Cheat Meal ist meiner Meinung vollkommen legitim
und wichtig, man sollte sich nicht gänzlich einschränken oder gar seine Lebensqualität darunter leiden lassen, weil man zu allem Nein sagt.

Bis dahin möchte ich allerdings noch ein wenig durchhalten und mir an meinem Geburtstag, am 25.12. und auch an Silvester das ein oder andere Leckerlie gönnen.
Ich denke im neuen Jahr werde ich wieder Update-Fotos posten.

Nun wünsche ich Euch ein paar erholsame Feiertage, lasst es Euch gut gehen. 

Da ich nicht weiß, ob ich in mich in diesem Jahr noch einmal mit einem neuen Beitrag auf dem Blog blicken lasse, wünsche ich Euch schon jetzt ein erfolgreiches 2016. Kommt gut rüber, ohne verbrannte Finger!

Ich danke Euch fürs Lesen und fleißige Kommentieren, ich freue mich immer sehr über den Austausch mit Euch! #ichherzeeuch.

Mit welcher Stimmung führst Du den Jahreswechsel durch? Weiter im aktuellen Rhythmus:“jetzt erst recht“, oder liegt bei Dir eine 180° Wendung mit typischen Vorsätzen an? Erzähl mal! 😉

mka

 

5 thoughts on “Vegan6Pack – Gym

  1. Gerade bin ich quasi wieder bei Null, ich hab viel zu lang nichts mehr gemacht. Wenn ich es mal schaffe, konsequent zu sein, komme ich da vielleicht irgendwann an meine Grenzen. Gerade mache ich so einen Plan, der einen nach dem Training immer fragt ob es zu lasch, genau richtig oder zu anstrengend war. Ich sage zu anstrengend, auf Level 1, es gibt 28, wenn ich mal auf Level 28 ankreuze "zu lasch" überleg ich mir das vielleicht mal mit dem Studio *lach*

  2. Ich denke auch, dass diese typischen Vorsätze meist nicht von langer Dauer sind.
    Diese Daten haben irgendwie was von Zwang. Wenn Du jetzt nicht anfängst, dann…!!!

    Man sollte etwas für sich finden, was einem Spaß macht. Dafür braucht es kein Neujahr, um zu beginnen. Eine Zielsetzung hingegen finde ich viel wichtiger, um am Ball zu bleiben und sich seine Fortschritte vor Augen zu führen.

    Mir ging es bis vor ein paar Monaten ähnlich. Ich wollte auch nicht ins Gym, allerdings mehr Auswahl bei den Gewichten und Geräten haben.
    Nun habe ich eins gefunden, das wirklich toll ist.
    Eher älteres Publikum, alle sehr freundlich und ich habe ziemlich viel Freiraum im Hantelbereich, weil es eher selten genutzt wird. Das passt mir ganz gut. Ich habe Ruhe und kann mich frei bewegen.
    Zudem ist die Betreuung ganz toll.

    Ich bin sehr zufrieden, aber hab es auch bewusst so gewählt, denn ich denke in bekannten, größeren Ketten wäre ich auf Dauer nicht glücklich geworden. 😉

  3. 180-Grad-Wende nie – aber du erinnerst mich dennoch daran, dass ich das mit der Fitness schon habe schleifen lassen. Naja, okay, ist mir schon aufgefallen, kaum hatte ich angefangen, kam eine Erkältung dazwischen, aber nun gehe ich es wieder an, allerdings ohne Studio, erstens wegen des langen Anfahrtwegs und zweitens weil ich Studios doof finde. Ich mache aber daheim ein wenig was und da wider Erwarten kein Winter kam, fange ich auch wieder an mit Laufen, bis er dann doch noch kommt 😉

    Das mit den Vorsätzen zum Neujahr finde ich Quatsch, ich mache dann was wenn ich mir denke: Claudia, nu wirds aber echt mal Zeit, was zu machen – egal um was es geht 😉

  4. Weihnachten sind alle in der Massephase 😛

    Ja genau, das meine ich. 🙂

    Wie gesagt Cheat Meals oder Cheaten mit Verstand ist ja völlig in Ordnung, das wirft einen nicht um Wochen zurück, aber dieses "alles rein, was geht" … ich weiß nicht. ^^
    Mal ganz unabhängig von jeglichem Rückschritt, den man dadurch vielleicht riskiert und auch wenn das jetzt boshaft klingt: Für mich hat das einen fahlen Beigeschmack von Dekadenz.
    Ergo: Fressen bis man platzt…

  5. Jetzt zu Weihnachten fällt es mir schon ein wenig schwer, auf all die Leckereien zu verzichten. Das ärgert mich. Andererseits sage ich mir: Mensch, es ist Weihnachten, Lebkuchen & Co. gehören nun einmal auch dazu. Ich rechtfertige das dann einfach damit, dass ich mich gerade in der Massephase befinde…haha, nein natürlich nicht ;-))
    Aber das mit den Cheatdays sehe ich ähnlich. Hauptsache 6 Tage die Woche auf eine reduzierte Kalorienzufuhr achten und sich dann am 7. Tag alle die eingesparten Kalorien wieder maßlos zuführen. Weiß nicht, finde ich nicht sinnvoll. Soll nicht heißen, dass es mir nicht auch schon einmal passiert ist über die Strenge zu schlagen, aber ich finde die Norm sollte es nicht sein.

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