Mit Plan zur Motivation

Hallo liebe Fitness-Freaks und Interessierten,

mit einem festen Trainingsplan fällt es mir leichter mein Ziel zu erreichen und einen konstanten Tagesablauf einzuhalten, als wenn ich ohne Plan agieren würde.
Wie ein roter Faden, welcher sich vom Trainingsbeginn bis zum Ziel zieht, ist er für mich und meinen Kopf eine wichtige Stütze.

Ich stehe auf, werfe mich in meine Trainingsklamotten und dann lege ich los.
Da ich mich nach der Arbeit nur schwer motivieren kann, plane ich meine Sporteinheit grundsätzlich morgens ein.
So komm ich gar nicht erst in Versuchung die Müdigkeit am Abend als Entschuldigung vorzuschieben.

Ich schätze die sportliche Routine sehr und kann sagen, dass ich den Fitness Lifestyle seit mittlerweile 3 Jahren wieder liebe und lebe.
Ich habe zwar in der Vergangenheit immer viel Sport getrieben, lange Zeit aktiv als Geräte-Turnerin, aber leider auch eine sehr lange Pause eingelegt, was sich nicht nur physisch sondern auch psychisch stark auf mein Wohlbefinden ausgewirkt hat.
Nach jedem Workout bin ich einfach glücklich und die Ruhe in Person. Mein Kopf ist frei.
Für mich wahnsinnig viel wert, sodass ich mein Training nicht mehr missen möchte.

Meine weiteren Motivations-Tipps:

1. Realistische Ziele setzen

Wird immer und überall gepredigt, ist aber, wie ich finde, enorm wichtig, um Resultate zu erzielen und dran zu bleiben.
Ich brauche Ziele auf die ich hinarbeiten kann. Einmal anvisiert, hinterfrage ich sie nicht mehr, sondern mache einfach.

Es ist zwar so, dass ich nach mehreren trainingsfreien Tagen, aufgrund von Zeitmangel, Krankheit oder Unlust, ungeduldig werde und immerzu mein nächstes Workout im Kopf habe, aber auch hier hilft mir ein konkretes Ziel, um mich zum nächsten Training aufzuraffen, und zum nächsten usw. …

Konkretes Ziel bedeutet in dem Fall nicht: Ich möchte gerne einen Marathon laufen können.
Da dies ein langfristiges Ziel ist, unterteile ich es in mehrere Etappen. Beispiel: Bis zum Tag X, möchte ich eine halbe Stunde ohne Pause laufen.

2. Spaß beim Training

Ich wähle für meinen Plan gezielt Übungen aus, die ich gerne mache.
Wenn ich keinen Spaß beim Training habe, halte ich nicht lang durch.
Mit dem Spaß kommen Disziplin und Erfolge ganz automatisch.

3. Rückschläge akzeptieren

Ja, laufen gehört (noch) nicht zu meinen Stärken, aber nun dauert es eben so lang, wie es dauert, was nicht bedeutet, dass ich mich auf den bisherigen Ergebnissen ausruhe und nicht hin und wieder auch ungeduldig werde.
Einige Menschen machen sich wahnsinnig viel Druck oder bestrafen sich mit Denkweisen, aka: „Wenn du das nicht schaffst, dann bist du ein Loser.“ Ich zählte mich früher auch dazu.
Mittlerweile ist dies für mich kein Ansporn mehr, sondern ein absoluter Mind-Killer, mit dem man bei mir nada erreicht und eine Totalblockade schafft.
Wenn ich bei einem Lauf Pausen einlegen muss, obwohl es beim letzten Mal wunderbar ohne Seitenstiche und Schnappatmungen geklappt hat, dann ärgere ich mich nicht mehr darüber, sondern versuche zu analysieren, was ich beim nächsten Training optimieren kann.

4.  Abwechslung

Ich modifiziere meinen Trainingsplan regelmäßig, um Abwechslung und neue Reize zu schaffen.
Routine birgt die Gefahr, in der Komfortzone zu versacken. Das Training wird lame.
Statt regelmäßig die selbe Strecke zu laufen, wähle ich unterschiedliche Routen und Trainingsorte.
Spielplätze sind z.B. nicht nur für Kinder ein kuhler Ort, zum Spielen und Toben, auch für das eigene Training findet man dort sehr gute Bedingungen vor. 😉

5. Erfolge vor Augen führen

Sobald ich ein straffes Workout absolviert und mich verbessert habe, notiere ich es in einem Trainings-Tagebuch.
Jeder Haken nach einer absolvierten Einheit und jede Notiz fühlen sich gut an, weil ich meinem Ziel wieder ein Stück näher gekommen bin.

Auszug aus meinem heutigen Training: 3 x 15 Squat Jumps

Meine Beine brannten nach dieser Übung und ich freute mich, mit dem positiven Gefühl, wieder etwas getan zu haben, wahnsinnig auf die Dusche.

Trainierst Du auch mit festem Plan und wie baust Du den Sport in Deinen Tagesablauf ein, um eine gewisse Routine reinzubringen? Erzähl mal! 😉

4 thoughts on “Mit Plan zur Motivation

  1. Ich bin ja eigentlich ein kompletter Sportmuffel, auch wegen fehlender Motivation (Ich gebe meinem Sofa die Schuld – viel zu gemütlich.. 😉 ), aber deine Tipps sind wirklich hilfreich und super strukturiert 🙂

    Liebe Grüße, Larissa

  2. Hi,

    Du gehst ja ziemlich strategisch ran. Ich muss gestehen, dass ich echt planlos bin und tatsächlich nur dann laufen gehe, wenn ich jemanden fürs Kind habe. Da mein Mann praktisch nie da ist, gehe ich entsprechend selten joggen 😅

    Aber wo ein Wille, auch ein Weg. Irgendwann kann ich mir da vielleicht auch so eine Routine aufbauen wie du.

    VG Anne

  3. Sport ist einfach soooooo etwas Tolles! 🙂

    Ich habe meine festen Trainingspläne, aber die Zeiträume variiere ich, so wie es mir gerade passt und wie ich mich fühle. Damit komme ich Ausnahmsweise mal ganz gut klar, immerhin halte ich an diesem Plan bereits 7 Monate fest, während ich es sonst nie auf 2 geschafft habe ;)… das soll was heißen!

    Ich wünsche dir noch weiterhin ganz viel Spaß beim Sport!:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge