Fitness und Selbstliebe – 5 positive Effekte für Körper und Psyche

Hallo liebe Fitness-Freaks und Interessierten,

machen wa uns mal nichts vor: Als Mudda und Selbstständige habe ich nach der Geburt meines Kalbes oft Ausreden, wie Dauermüdigkeit und Stress vorgezogen und dem Sport meinen ausgestreckten Mittelfinger präsentiert. 

Die Quittung habe ich nicht nur mit einer schwindenden Bikinifigur, sondern auch mit einer angeknacksten Psyche kassiert.  

Mein Schlafpensum glich dem eines Ochsenfrosches, ich plagte mich mit privaten und beruflichen Ballast herum.
Mein Gehirn stand konstant unter Strom und die Rückenbeschwerden kumulierten sich.

Auch wenn ich bei unangenehmen Dingen zum Prokrastinieren neige, möchte ich sie, sobald der Schweinehund erst einmal überwunden, möglichst gestern erledigt haben. 

Leider rückte damit aber auch eine ausgleichende Me-time in weite Ferne. 

Nackig und zufrieden vor dem Spiegel tanzen


Wer mit Leidenschaft sportelt oder nach einer längeren Pause wieder ins Training einsteigt, der kennt sicher das geile Gefühl, wenn die Endorphine nach einem absolvierten Workout den Körper durchströmen.

Angestauter Stress wird abgebaut, der allgemeine Gemütszustand verbessert sich.

Erfolge motivieren und stärken unser Selbstbewusstsein.

Man tanzt nackig vor dem Spiegel, ohne sich ausnahmslos kritisch zu betrachten. (Is so!)

Man trägt mit Stolz (wieder) Kleidung, die man zuvor womöglich aus dem Schrank verbannt hätte.
Zumindest ging es mir so: Sieht kagge aus, zu figurbetont, zu viel Oberschenkel, zu dies zu das…

Und wenn man ehrlich ist, steht nicht nur das kleine Mädchen in uns Frauen auf ein schickes Kleid oder ne knackige Jeans, auch unsere Partner erfreuen sich daran. 😉

Ich höre jetzt einige aufschreien, dass es doch aber auf die inneren Werte ankommt und man sich so „akzeptieren“ sollte, wie man ist.
„Wenn man auf Äußerlichkeiten achtet, ist man oberflächlich“ etc…

Diese oder ähnliche Floskeln kann man mittlerweile zu Hauf auf Instagram und Co. zum Thema Selbstliebe nachlesen.

Wirklich, es ist super Body Positivity, Akzeptanz und Selflove zu verkünden, aber warum denn diese ständige Doppelmoral?

Ich beziehe mich dabei auf Frauen, die ihre Bilder dennoch bis zur Unkenntlichkeit retuschieren oder die für jede Optimierung, die sie auf dem Weg zu einem zufriedenerem ICH begleiten könnten, eine passende Ausrede parat haben.

Also soweit so JAIN und sorry not sorry, dass ich das so radikal formuliere.

Fakt ist: Man kann nicht jeden Tag den Catwalk besteigen, aber wenn der Liebste irgendwann nur noch „Mitten im Leben“ vorfindet plus Scham und Gejammer aufgrund von expandierenden Speckröllchen ertragen muss, bleibt dieser vielleicht künftig länger im Büro. 😛

Ich bin der Meinung, es gehört ein bisschen mehr dazu.

Es geht NICHT darum einem Idealbild der Gesellschaft oder die eines Mannes nachzueifern.

Manche Dinge kann man auch nicht von heute auf morgen ändern.

Wichtig ist aber, den Popo nicht einfach faul auf dem Sofa zu parken und den IST Zustand mit eben diesen Floskeln zu akzeptieren, sondern ihm auch einen gepflegten Tritt zu verpassen, wenn uns etwas stört.

Die logische Konsequenz daraus wird sein, dass man genau das ausstrahlt und somit auch attraktiv auf andere wirkt.
Wo wir wieder beim Überstunden-Partner wären.
(Ich hoffe, Du liest die überspitzt dargestellte Message heraus. 😉 )


Inspo gefällig?

  • Du bist unzufrieden mit Deinem Körper?
    Überlege dir, wie du diesen Zustand ändern kannst und setze dir ein realistisches Ziel!
    Damit meine ich nicht 50 kg in 2 Wochen abzunehmen!
    Integriere regelmäßig Sport/Bewegung in den Alltag und nimm Deine Ernährung etwas genauer unter die Lupe.
    Schreib einfach mal ein paar Wochen lang auf, was Du den gesamten Tag über isst/trinkst.
    Ich wette, Du kannst Dir damit selbst vor Augen führen, dass man einiges davon optimieren kann.

  • Unsere Gedanken bestimmen, wie wir uns fühlen!
    Notiere Dir jeden Tag 5 Punkte, die Du an Dir magst (z.B. Bad Hair day war gestern, heute: Pantene Pro V Model) oder die dir gut gelungen sind.
    Fokussiere Dich wieder mehr auf die positiven Dinge in Deinem Leben.
    Um Fortschritte sichtbar zu machen und positives Denken zu stärken, empfehle ich übrigens den
    * KLARHEIT Kalender.

  • Belohne Dich selbst!
    Du trainierst wieder regelmäßig? Dein Gürtel rutscht mitsamt der Hose von Deinen Hüften? Prima! Zeit, shoppen zu gehen und Dich mit neuen sexy Teilen einzukleiden. 😉

Diese 5 Dinge haben sich seit meinem Trainings-Neustart zum Positiven verändert

  • Ich schlafe besser.
  • Nicht nur meine Haut im Gesicht ist klarer und nach jedem Workout herrlich durchblutet, nein, so langsam werden auch Bauch und Oberschenkel wieder straffer.
  • Ich trage mit Stolz Kleidung, die ich eine ganze Weile aus meinem Schrank verbannt habe.
  • Ich fühle mich insgesamt fitter und ausgeglichener. Meine Rückenbeschwerden sind verschwunden.
  • Und das Wichtigste: Ich lache wieder mehr!

Fazit


Seitdem ich wieder regelmäßig trainiere, hat sich vieles zum Positiven verändert.
Sei es nun mein Erscheinungsbild oder mein körperliches und seelisches Wohlbefinden.
Dass ich wieder herzhaft lache, ist so wahnsinnig viel wert.

Ich möchte mein Training daher nicht mehr missen und erneut in diese Ausreden-Spirale verfallen.

Beim Betrachten meiner Vorher/Nachher-Bilder will ich bald sagen können: Hot Mum! Da hast Du mit nem ordentlichen Tritt UND Spaß was erreicht.

Ich bin gesund und fühle mich wohl in meiner Haut, weil ich mir (wieder) die Zeit nehme und mehr auf mich achte.

DAS bedeutet für mich Selbstliebe!


Was tust Du für Dein Wohlbefinden und was bedeutet Selbstliebe für Dich?
Erzähl mal! 😉 

* Affiliate Link

2 thoughts on “Fitness und Selbstliebe – 5 positive Effekte für Körper und Psyche

  1. Sehr erfrischender und ehrlicher Beitrag liebe Muhkuh! Beim Überstunden Partner musste ich gut lachen 🙂
    Ich bewundere wie du es hinbekommst Arbeit, Kind und den Sport zu vereinen. Grade wir Mütter neigen ja dazu alles so praktikabel wie nur möglich zu gestalten. Da bleibt der Rock tatsächlich viel öfter im Schrank und wird gegen die bequeme Hose, die dreckig werden darf eingetauscht. Selbst wenn die Figur nach der SS wieder i.O. ist. 😉

    1. Vielen lieben Dank! 🙂
      Wie bereits erwähnt, ist der Überstunden Partner natürlich etwas überspitzt formuliert und nicht jede Frau, die diese erwähnten Selbstliebe Floskeln predigt, nutzt sie automatisch als „Ausrede“, um sich auf dem IST Zustand auszuruhen. 😉
      Ich bin einfach der Meinung, dass man als Mutter eben nicht nur Mutter, sondern auch Frau, Partnerin und Geliebte ist und man seine eigenen Bedürfnisse nicht gänzlich vernachlässigen sollte.
      Sicher ist es für einige Frauen die Erfüllung schlechthin und sie können mit meinem Lebensstil und Interessen (Fitness, Kosmetik, Mode…) rein gar nichts anfangen.
      Aber ich spreche auf meinem Blog natürlich in erster Linie für mich… Mir geben regelmäßige Auszeiten/Me time unheimlich viel, um selbst ausgeglichen zu sein und mich wohl in meinem Körper zu fühlen. 🙂

      LG die Kuh

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