Ein Jahr Onlinefitness – Mein Fazit

Hallo liebe Fitness-Freaks und Interessierten,

vor gut einem Jahr startete ich meinen Blog mit der Intention meinen Fitnessverlauf zu dokumentieren und mir damit selbst einen Arschtritt zu verpassen.
Ich entschied mich für das Training in den eigenen vier Wänden, da ich nicht wiederholt als Karteileiche in einem klassischen Fitnessstudio enden wollte.

Ich gehörte zu dieser Gruppe von Menschen, die im Gym sehr beliebt sein dürften: Jahresvertrag abschließen, ein paar Wochen oder Tage trainieren, um relativ schnell die Motivation zu verlieren.

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Ich begann mit dem Online-Training * bei Gymondo und bin dort bis heute, mit kurzer Unterbrechung, aktiv.

Seitdem hat sich das Portal stets weiterentwickelt und man kann momentan aus insgesamt 169 Kursen und 18 Programmen wählen.

Programme bestehen aus einem festgelegten Trainingsplan mit verschiedenen Workouts, dessen Trainingstage individuell ausgewählt werden können.  
Sie begleiten Dich über mehrere Wochen, um Dich Deinem Ziel einen großen Schritt näher zu bringen.
Um nur einige Beispiele zu nennen, wie: Schlank in 10 Wochen, Bauch, Beine, Po, Schlank für die Hochzeit  oder das schweißtreibende Pure-Cardio Programm.
Hier wird sicher jeder fündig.


Mit einzelnen Kursen hingegen, kannst Du Dir Dein Wunsch-Training selbst zusammenstellen und in Deinen Favoriten speichern. 

Zur Zeit absolviere ich das Programm Body Transformation, mit dem Ziel den gesamten Körper zu definieren und die Muskulatur zu stärken. 
Mit Kurzhanteln und Theraband kann ich das Training nicht nur optimal ergänzen, sondern auch den Effekt aller Übungen um ein Vielfaches steigern.

Strong and fit gehört ebenfalls zu den neuen Gymondo-Programmen, welches ich zuvor und leider mitten im Umzugs-Chaos begonnen, aber nicht vollständig abgeschlossen habe.
Der Fokus liegt dabei zwar auf Muskelaufbau, welches auch mein persönliches Ziel ist, jedoch hätte ich mir deutlich mehr Einheiten für die Beine gewünscht.

Das Body Transformation Programm, mit seinen abwechslungsreichen Ganzkörper-Workouts, begeistert mich aus diesem Grund etwas mehr.

Im April machte ich einen dreimonatigen Abstecher zu Fitnessraum *, da ich gerne Neues ausprobiere und die große Kursauswahl, mit über 700 Workouts, sehr ansprechend finde. 

Hier entdeckte ich auch meine Leidenschaft für das Kettlebell-Training, welches ich bereits zuvor praktiziert, aber viele Ausführungen erst dort kennengelernt habe.

Es ist nicht mehr ganz so einfach einen Überblick über das stetig wachsende Angebot zu behalten.
Die Anzahl der Online-Portale ist mittlerweile beachtlich. 

Erst kürzlich entdeckte ich wieder ein neues, für Veganer ausgelegtes, Programm.

Vegan6pack.com * bietet Dir Trainingspläne für das Fitness-Studio und für zu Hause, unterstützt Dich mit einer vielfältigen Rezeptauswahl und Tipps zum Umstieg auf eine vegane Ernährung

Es klingt auf den ersten Blick sehr interessant und ich werde in einem weiteren Artikel sicher noch näher darauf eingehen.

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Seit einem Jahr trainiere ich mit kleinem Equipment von zu Hause und bin mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden!

Ich denke jeder, der sich den Weg ins Fitti sparen 
oder sich nicht den Blicken anderer aussetzen möchte, weil man sich vielleicht noch nicht wohl in seinem Körper fühlt, kann auch mit einem Online-Programm bzw. mit Home-Fitness viel erreichen.

Im Normalfall würde ich zwar dafür plädieren, dass Du Dich ruhig trauen und zeigen kannst, wenn Du den überflüssigen Kilos den Kampf ansagen und etwas verändern möchtest, aber ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass man erst einmal ein Gefühl für den Sport bekommen und mit den purzelnden Pfunden an Selbstsicherheit gewinnen möchte. 

Sicherlich bietet ein Studio auch eine deutlich größere Auswahl an Geräten, wenn man jedoch bedenkt, dass man online trainieren kann, wann und wo man möchte (Internet vorausgesetzt), oder aus den bereits erwähnten Gründen eine Studio-Mitgliedschaft ablehnt, lohnt sich das durchaus.


Klassische Argumente, dass insbesondere Anfänger unter der Anleitung eines erfahrenen Trainers trainieren sollten, sehe ich einerseits als richtig und wichtig an, andererseits habe ich bisher in keinem Studio erlebt, dass diese intensive Betreuung, welche man hauptsächlich bei einem Einführungstermin bekommt, auch darüber hinaus ging.
Sprich, beim zweiten Besuch im Gym ist man meist wieder auf sich allein gestellt und fehlerhafte Ausführungen können nicht immer korrigiert werden. 


Ich bin nach jahrelanger Sportpause gut mit dem Online-Training zurecht gekommen und empfand die Video-Anweisungen der Trainer als absolut ausreichend.
Als weitere Hilfe und um mich selbst zu kontrollieren, trainiere ich immer vor einem Spiegel.

Videoaufzeichnungen können ebenfalls hilfreich und sehr interessant als Dokumentation für den späteren Verlauf sein, um seine eigene Entwicklung nachvollziehen zu können.  

 

Warum es mich nach einem Jahr ins Fitnessstudio zieht? 

 

Auch wenn ich mit einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio liebäugle Der erste Termin steht nach
Wochen endlich fest 😛 
bedeutet das nicht, dass ich mit dem Home-Training aufhören werde. 😉


Ich mag die Flexibilität, die mir das Training in den eigenen vier Wänden bietet und ich würde mich immer wieder für Online-Fitness entscheiden, aber ich wünsche mir mehr Auswahl bei den Geräten und Gewichten, da ich künftig das Krafttraining intensivieren möchte.
Zudem habe ich vor ca. 3 Jahren an einem Zumba-Kurs teilgenommen, der mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat.

Ich möchte gern neue Kurse besuchen, um mein Training noch abwechslungsreicher zu gestalten. 

Und da ich den Fitnesslifestyle seit einem Jahr wieder konsequent verfolge, sollte soviel Routine vorhanden sein, dass ich nicht wieder als Karteileiche ende.
Ansonsten habe ich ja noch meine tierischen Antreiber, die mich an mein Workout erinnern. 😉

Hast Du Dich auch schon des Öfteren im Fitnessstudio angemeldet, um Dich kurz 

danach als Karteileiche wiederzufinden? Oder hast Du einen Weg aus dieser Spirale gefunden und bist jetzt aktives Mitglied?

Welchen Trainingsort bevorzugst Du? Dein Zuhause oder das Studio? Erzähl mal! 😉

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9 thoughts on “Ein Jahr Onlinefitness – Mein Fazit

  1. Hallo 🙂
    Richtiges Online-Training habe ich noch nie ausprobiert, liest sich hier aber ganz interessant.
    Auch ich bin der Fitness-Studio-Karteileichen-Typ, gut funktioniert bei mir ein Kurs am liebsten mache ich Yoga und Ballett.
    Liebe Grüße und keep going!
    Simone

  2. Absolut! Wenn der Wunsch (oder auch Schmerz *g*) nicht groß genug ist, wirklich etwas ändern zu wollen, kann das Programm oder das Studio noch so toll sein.
    Ganz wichtig finde ich auch Spaß an dem Sport, für den man sich letztendlich entscheidet.
    Quält man sich regelmäßig durch irgendwelche Ausdauereinheiten und sieht jedem Training mit Grauen entgegen, ist das bereits zum Scheitern verurteilt.
    Für mich wäre reines Cardiotraining z.B. nichts. Hin und wieder als Einheit nach dem Krafttraining super, aber bloß nicht regelmäßig. 😀

  3. Einige Karteileichen gibt es schon von mir.
    Die von den Studios angepriesene Betreuung genoss ich auch stets am ersten Tag und nachher nie mehr.

    Seid ich abgenommen habe geniesse ich es mich zu Hause oder in der Natur zu bewegen.

    Einige Kurzhanteln, ein paar Gewichtsbänder und ein normales Fahrrad helfen da schon viel. Das Internet bietet zahllose Anleitungen.

    Alles beginnt im Kopf ohne den inneren Wunsch die Dinger zu benützen hilft Alles nichts.

  4. Meine Motivation war ähnlich: Etwas für sich und vor allem den Körper tun. Bevor ich dieses Jahr wieder anfing zu trainieren, habe ich ein Jahr lang überwiegend rohköstlich gelebt. Ich habe leider dadurch zu wenig Kalorien aufgenommen, was mir aber damals nicht bewusst war. Ich habe damals innerhalb weniger Wochen 5 Kilo abgenommen, obwohl ich zumindest laut BMI normalgewichtig bin, Richtung Untergewicht. Leider war ich Skinny Fat und wurde auch immer schwächer. Das hat mich irgendwann frustriert und auch genervt – teilweise war ich nicht einmal in der Lage, meinen 30 kg-Hund kräftemäßig zu händeln. Das war für mich der Anlass, etwas zu ändern.

    Und es hat sich was geändert – das Gewebe wurde gestrafft, Muskeln wieder aufgebaut. Ich fühle mich einfach wohler so, das beeinflusst die Psyche ungemein. Und das motiviert mich immer wieder aufs Neue 🙂

  5. Huhu Sunny,

    sehr wichtig finde ich, dass Du einen Sport findest, der Dir tatsächlich auch Spaß macht. Die Motivation (und somit auch Ergebnisse) kommen dann definitiv von alleine. 🙂

    Ich WOLLTE halt unbedingt etwas für mich und meinen Körper tun.
    Wenn ich mich nicht aufgerafft hätte, würden meine Oberschenkel bedingt durch meine sitzende Tätigkeit einer Kraterlandschaft ähneln, die wöchentlich expandieren will. Ich hab mich damit einfach überhaupt nicht mehr wohl gefühlt.
    Obenrum bin ich relativ schlank und meine Problemzone sitzt quasi komplett unten. Hüfte, Popo, Oberschenkel und stramme Waden. 🙂

    Seitdem ich trainiere, hat sich vieles zum Positiven verändert.
    Sei es nun das Erscheinungsbild, aber auch mein psychisches Wohlbefinden.
    Ich schlafe besser und konnte sogar meine Rückenschmerzen mittlerweile vollständig beheben.

    Aber ich habe tatsächlich auch mal etwas über Motivation geschrieben, vielleicht magst Du mal reinschauen. 🙂

  6. Ich bin ein absoluter Sportmuffel. Aber habe schon öfters probiert zuhause mit Youtube Videos mein Workout zu machen. Also würde ich auf jedenfall mich in einem Online Portal anmelden. Aber ich schaffe es einfach nicht es regelmässig zu machen dabei würde ich so gerne ein paar Kilos verlieren. Was motiviert dich? Hast du mir ein paar Tipps?
    Liebe Grüsse
    Sunny

  7. Ah sehr gut, dann empfinden wir das ähnlich mit dem strong and fit Programm. 🙂
    Wie gesagt, leider war ich in dieser Zeit im Umzugsstress und habe es nicht komplett durchgezogen.
    Aber dann hat mich mein Gefühl nicht getäuscht (Hätte sein können, dass in den letzten 1 1/2 Wochen, die mir noch gefehlt haben, mehr Beintraining enthalten war.)
    Das Body Transformation Programm kann man ganz gut als Alternative nehmen, wenn man ein Tube, Theraband oder Hanteln mit einbezieht. Aber ich freue mich auch darüber, dass es mittlerweile mehr Training mit Gewichten gibt, darf gern noch mehr werden. 😉

    Das Body System musste ich grad mal googlen. Ich kannte die Dame schon von Instagram, wusste jedoch nicht, dass sie auch ein Programm hat.
    Ihre Verwandlung ist auch sehr bemerkenswert.
    Berichte doch mal, ob Du zufrieden bist, sobald es los geht. 🙂

  8. Ich trainiere derzeit nur noch daheim. Ich war früher mal zwei Jahre aktiv bei Kieser-Training, was mir sehr gut gefallen hatte, weil dort auf den ganzen Lifestyle-Schnick-Schnack, auf den ich keine Lust habe, verzichtet wird. Man trainiert dort – fertig. Mittlerweile sind die Maschinen dort noch besser geworden und man hat noch mehr Möglichkeiten, was ich gut finde. Aber es ist mir zu teuer und es ist mir derzeit auch zu weit von meiner Wohnung entfernt. Da fahre ich insgesamt eine Stunde hin, um eine halbe Stunde zu trainieren. Wenn man Vollzeit arbeitet und dann noch jeden Tag zwei Stunden für den Hund einplant….bleibt wenig Zeit.
    Daher trainiere ich eben lieber von daheim aus. Ich bin auch Mitglied bei Gymondo, war ich früher schon einmal und bin seit diesem Jahr wieder angemeldet. Es hat sich viel getan, finde ich, die Programme sind deutlich besser geworden. Zuletzt habe ich das Strong & Fit absolviert. Hat mir sehr gut gefallen, aber es stimmt: Leider sehr fokussiert auf den Oberkörper. Manchmal fand ich es auch nicht so gut, dass in einigen Videos quasi zwei Tage hintereinander die gleichen Muskelgruppen beansprucht wurden. Ich würde mir bei Gymondo mehr solche Programme mit Kurzhanteln wünschen.
    Nach dem Programm hatte ich dann selber mit Kurzhanteln weitertrainiert. Natürlich, wie so oft bei mir, war falscher Ehrgeiz im Spiel und ich hatte es bezüglich Häufigkeit und Anspruch übertrieben. Vor zwei Wochen wollte mein Körper dann nicht mehr. Ich nehme meinen Körper ernst, also werde ich in Zukunft deutlich weniger trainieren, nur noch drei- oder viermal die Woche. Das hätte mir aber auch in einem Fitnessstudio passieren können, da ich selbst das Problem war 🙂

    Jetzt mag ich als nächstes das Body System von Sophia Thiel ausprobieren. Den Preis finde ich noch akzeptabel und ich kenne sie bereits von Youtube – ich mag ihre Art zu trainieren und ihre Ernährungsweise spricht mich auch an. Ich bin gespannt, welche Erfolge ich mit ihrem Body System erzielen kann. Ich denke gerade jetzt ist es für mich ideal, damit anzufangen, da die ersten vier Wochen wohl erst einmal etwas seichter sind. Ein guter Einstieg jetzt für mich und meinen Körper. Will es ja nicht schon wieder übertreiben :-))

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